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Johannes Gutenberg-Universität Mainz

magarbeiten

Magisterarbeiten

 

Nach einem langen Studium mit mehreren Semestern endet alles für die Studierenden mit einem Höhepunkt: der Magisterarbeit (oder sogar mit einer Doktorarbeit, aber das ist eine ganz andere Geschichte…).

 

Eine Magisterarbeit ist eine sechzig bis neunzig Seiten lange Arbeit, die innerhalb eines  halben Jahres verfasst wird und die zeigen soll, dass der Verfasser oder die Verfasserin das wichtigste gelernt hat, wonach das Studium strebt: das selbständige, professionelle akademische Arbeiten und Berichten.

 

Die Studierenden der Sprachen Nordeuropas und des Baltikums verfassen zumeist ihre Abschlussarbeiten in Anknüpfung an ein aktuelles Forschungsprojekt innerhalb der SNEB. Die Vernetzung der Magisterarbeiten mit den Forschungsinteressen der SNEB-Mitarbeiter strebt danach, jedem Studierenden eine effektive Betreuung zu garantieren und auch eine fruchtbare Basis für die Entwicklung eines hoch qualifi­zierten wissenschaftlichen Nachwuchses zu liefern.

 

 

In den Magisterarbeiten beschäftigen sich die SNEB-Studierenden mit einer oder mehreren der nordischen oder baltischen Sprachen:

 

 
Die thematischen Schwerpunkte der Magisterarbeiten liegen am häufigsten in den folgenden Bereichen:

 
  • Sprache und Identitäten: Beziehung zwischen Sprache und der sozialen Umwelt mit besonderer Bezugnahme auf interaktive Identitätsarbeit durch Sprache in inter- und multikulturellen Umgebungen
  • Diskurslinguistik: Bakhtinischer Dialogismus, verbunden mit Kritischer Diskursanalyse und anwendungsorientierten grammatischen Theorien (Systemisch Funktionale Grammatik, Emergent Grammar, Konstruktionsgrammatik)
  • Literary Linguistics: Schnittstellen der Literatur- und der Sprachwissenschaften: Text und Textualität, Intertextualität, Dialogizität und Textrezeption, Erzähltheorie, Genre
  • Kontaktlinguistik: syntaktische Interferenz, Theorie und Methodologie der Kontaktlinguistik
  • Medienlinguistik: linguistische und textliche Dimensionen des Sprachgebrauchs der Medien, insb. Der digitalen Medien; Sprachgebrauch und Sprachvariationen im Internet; die Verbindung von linguistischen und textlichen Aspekten, mit denen die Benutzer von Blogs mit ihrem Publikum kommunizieren, die Art und die Rolle der Medienrhetorik im modernen öffentlichen Diskurs und der Erschaffung von Identitäten von Individuen, (politischen) Gruppen und europäischen Nationen
  •  Weitere Themen: Onomastik, Zweitspracherwerb, Pragmatik, Sprachvergleich …
 

 

 

 

 

 

 
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 07.11.2009
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